Ja zu Bienen und Artenvielfalt

Sprich mit uns Landwirten und informiere Dich!

Bodensee-Obstbauern schaffen natürlich artenreiche Landschaften

Wir fördern mit vielfältigen Maßnahmen die Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft. Auf unseren Obstplantagen und Bauernhöfen sorgen wir für ein reichhaltiges Nahrungsangebot und Rückzugsgebiete.

Wildbienenexperten aus Konstanz und Wissenschaftler der Universitäten Freiburg und Hohenheim begleiten uns seit Jahren auf unserem Erfolgsweg für die Artenvielfalt in der Bodenseeregion.

  • Wir fördern Artenvielfalt im Einklang mit hochwertig modernen Obstanbau-Methoden.
  • Wir sorgen durch Pflanzenschutz für gesundes Obst von gesunden Bäumen und Sträuchern.
  • Wir legen heimische Wildkräuter- und Blühpflanzen- Saaten an, schaffen Nistplätze und stellen Nisthilfen auf – gebaut von Beschützenden Werkstätten in der Bodenseeregion.

Natürlich gutes Klima

Wir sorgen mit jedem Kilo Obst aus Ressourcen schonendem Bodensee-Obstbau für eine positive Klimabilanz.

  • Unsere Obstbäume, Wiesen und Böden sind wichtige natürliche CO2-Sammler der Bodenseeregion.
  • Unsere Photovoltaik-Anlagen sammeln Sonnenenergie auf den Dächern von Bauernhöfen und Obstgroßmärkten.
  • Unsere moderne Lagertechnik ermöglicht energiesparendes Kühlen.
  • Durch Abwärme-Nutzung schaffen wir eine sehr positive Energiebilanz.

Ökologie in Produktion? Natürlich!

  • Wir bringen im Frühjahr Milliarden von Obstblüten zum Blühen – zur Ernährung von Honigbienen und Wildinsekten.
  • Wir fördern Wildbienen und eine Vielzahl weiterer Insekten zur Bestäubung unserer Obstblüten. Diese Insekten entwickeln und vermehren sich in unserem Kultur-Ökosystem. Sie bieten die Nahrungsgrundlage für Vögel und weitere Wildtierarten.
  • Wir legen Blühflächen mit heimischen Wildblumen und Kräutern um unsere Obstanlagen an. Damit bieten wir Lebensraum für gefährdete und vom Aussterben bedrohte Wildbienen, Schmetterlinge und Falter.
  • Wir pflegen Hecken und Sträucher. So schaffen wir rund ums Jahr weiteren Lebensraum für heimische Insekten, Nützlinge, Sing- und Greifvögel.
  • Fledermäuse, Mauswiesel und zahlreiche weitere Arten werden aktiv gefördert.

1000 Obstbauern-Familien gestalten Bodensee-Kulturlandschaft natürlich

  • 18 Millionen Obstbäume und -sträucher
  • 40 Millionen Quadratmeter Wiesen
  • 1.500.000 Quadratmeter ein- und mehrjährige Blühflächen
  • Mehrere tausend Heckenpflanzen und artenreiche Kleinstrukturen
  • 2000 Wildbienenhäuser und zahlreiche Bodennistplätze
  • 5000 Sing- und Greifvogel-Nisthilfen sowie Ansitzstangen
  • 500 Fledermaus-, Mauswiesel- und Nützlingsquartiere
  • Über 500 Photovoltaikanlagen

Wir werden von Wissenschaftlern auf unseren Obstbaubetrieben begleitet mit

  • vier Wildbienen- und Insektenmonitorings (2010, 2013, 2017 und 18). Sie belegen die erfolgreiche Förderung der Artenvielfalt
  • zwei laufenden Forschungsarbeiten zur Artenvielfalt durch die Universität Freiburg
  • dem EU-Klimawandelprojekt AgriAdapt
  • dem EU-Klimabilanzprojekt AgriClimateChange, das die positive Klimabilanz des Obstanbaus zeigt
  • einer laufenden Studie über zwei Jahrzehnte zum Humusaufbau und CO2-Einbau in unsere Böden

Warum das Volksbegehren Artenschutz keine Lösung ist

Forderung: 50% Bio-Anbau unter Zwang

  • Die Folge: Zahlreiche Obstbauern müssten den Anbau aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben. Der Naturkosthandel bietet nur begrenzte Absatzmöglichkeiten.
  • Bei zunehmenden Bio-Anbauflächen müssten wesentlich mehr Schwefel, Kupfer & Gesteinsmittel eingesetzt werden.

Forderung: 50% weniger Pflanzenschutzmittel

bedeutet erhebliche Ernteeinbußen. Dies trifft alle Landwirte hart, auch diejenigen die bereits heute nach Bio-Richtlinien wirtschaften.

  • Die Folge: Missernten führen zu Engpässen regionaler Versorgung. Nahrungsmittel müssten aus anderen Ländern importiert werden.

Forderung: Komplettes Pflanzenschutzverbot in Schutzgebieten für Artenvielfalt

Macht Landbewirtschaftung in diesen Gebieten unmöglich. Laut Landschaftspflege-Experten führt das Verbot nicht zu mehr Artenvielfalt.

  • Die Folge: Wertvolle und liebgewonnene Kulturlandschaften mit Obstanbau würden verschwinden. Betroffen wären ca. ein Drittel der Schutzgebiete Baden-Württembergs, insbesondere am Kaiserstuhl und Bodensee.

Es gibt viel bessere Lösungen für den Artenschutz:

  • Wir setzen auf gezielte Schutzmaßnahmen für gesundes Obst – je nach Witterungsverlauf sowie Auftreten von Schädlingen und Krankheiten.
  • Wir sparen Pflanzenschutzmittel, indem wir biologische und traditionelle Methoden gegen Krankheiten und Schädlinge nutzen, modernste Technik einsetzen und uns auf wissenschaftliche Prognosen stützen.
  • So viel Pflanzenschutz wie nötig, so wenig wie möglich – als Obstbauern halten wir uns an diesen Grundsatz, den uns die baden-württembergische Qualitätsrichtlinie der Integrierten Produktion vorgibt.

Wir Bodensee-Obstbauern stehen für nachhaltigen Anbau in der Region, für Ökologie in Produktion, positive Klimabilanz sowie aktive Förderung der Artenvielfalt und Erhalt der Bodensee-Kulturlandschaft.

Downloads

Wie Sie helfen können:

Drucken Sie unser Plakat gerne aus, wenn Sie unsere Aktion unterstützen und das Plakat bei sich im Geschäft aushängen möchten! Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

Partner:

Sprich mit uns Landwirten und informiere Dich!